Die European Space Ventures AG (ESV) setzt das von der Space Ventures Investors Limited (SVI) begonnene Wachstum fort.

SVI wurde 2014 von den Gründern (Simon Drake und Kevin Mac Gowan) in Großbritannien gegründet und weitete ab 2019 ihre Investitionen auf mehrere europäische Raumfahrt-Start-ups aus, darunter in den Bereichen Erdbeobachtung für die Landwirtschaft, Meeresüberwachung und Versicherungen sowie Trägersysteme und Weltraumressourcen. Die Investoren der SVI sind vorwiegend generalistische Anleger und vermögende Privatkunden (High Net Worth Individuals).

Im Jahr 2024 beschlossen die Gründer der SVI, Raumfahrtinvestitionen in Europa zu skalieren, indem sie die European Space Ventures Aktiengesellschaft in Frankfurt am Main, dem Finanzzentrum Deutschlands, gründeten.

Die European Space Ventures AG (ESV) wurde am 18. Juni 2025 formell gegründet, um ein europäisches, risikominimiertes Raumfahrtinvestment für alle Arten von Aktionären anzubieten – angefangen bei europäischen Finanzunternehmen, für die Raumfahrtinvestitionen noch relativ neu sind.

Die Gründer erkannten den Bedarf an einer unabhängigen Raumfahrt-Investmentgesellschaft, die ihr Kapital einsetzt, um neue Raumfahrtunternehmen für Konzepte aufzubauen, die von institutionellen Fonds, Risikokapitalgebern und öffentlichen Fördermitteln (z. B. Raumfahrtbehörden) oft übersehen werden.

European Space Ventures AG – Eine für europäische Aktionäre und Partner konzipierte Unternehmensstruktur

Der Gründungsprozess einer deutschen AG (vergleichbar mit einer Plc in Großbritannien) und das damit einhergehende deutsche Aktiengesetz sind präzise, logisch und anpassungsfähig an sich ändernde Situationen – genau das, was eine neue Weltraumwirtschaft benötigt, um in den kommenden Jahrzehnten erfolgreich zu sein.

Der Wachstumspfad sieht vor, dass Anleger die Sicherheit haben, in ein Raumfahrtunternehmen mit langfristiger und spezifisch europäischer Perspektive zu investieren, verbunden mit der Möglichkeit, ihr Investment über eine Notierung an einer europäischen Börse wieder zu veräußern (Exit).

Simon Drake, CEO der ESV, erklärt: „Ich habe zahlreiche Konjunkturzyklen miterlebt, wie den Dotcom-Boom und unzählige Rezessionen, nun die jüngste Welle an Blockchain-basierten digitalen Vermögenswerten und die Auswirkungen einer neuartigen, generationsübergreifenden Geldpolitik. Wir haben uns entschieden, ein Raumfahrtunternehmen aufzubauen, das Wirtschaftszyklen und sogar uns selbst überdauert, denn Geschichte basiert auf Unternehmen und Gesellschaften, die über eine feste Struktur und reife Erwartungen verfügen.“

Wie Sie Aktionär werden

Aktionäre sind stimmberechtigt, und die Ausgabe neuer Aktien ist beschränkt, um eine unnötige Verwässerung zu vermeiden.

Der erste Schritt besteht darin, mit uns in Kontakt zu treten oder an unserer Investorenumfrage (European Space Ventures Investor Survey) teilzunehmen.

Etablierte Raumfahrtnetzwerke

Das Management der ESV pflegt ein Netzwerk aus Raumfahrtexperten, Ingenieuren und Unternehmern mit folgenden Schwerpunkten:

Europäische Raumfahrtunternehmer und Unternehmen, die innovative Technologien entwickeln. Etwa neunzig Prozent der neuen Konzepte sind überarbeitete Versionen bereits bestehender Konzepte; wirklich neue und innovative Konzepte sind daher selten und werden oft als zu kompliziert übersehen. Die ESV nimmt sich die Zeit, diese Innovatoren ausfindig zu machen.

Weltraumressourcen (Space Resources): Von Bergbauingenieuren bis hin zu Unternehmern, Raketenwissenschaftlern und Planetenforschern arbeiten Tausende von Menschen an der größten industriellen Leistung dieses Jahrhunderts: der Gewinnung von Ressourcen im Weltraum zum kommerziellen Nutzen. Dies reicht vom Herausfiltern von Platingruppenmetallen aus dem lunaren Regolith bis hin zur Entwicklung von weltraumgestützten Solarenergie-Konstellationen. Die ESV steht in Kontakt mit internationalen Start-ups und Organisationen, die dieses Ziel verfolgen.

Weltraumrecht (Space Law): In Bezug auf Weltraumressourcen ist entscheidend, wie das Recht auf kommerzielle Unternehmungen angewendet wird, um beispielsweise legal Ressourcen auf dem Mond abzubauen. Die ESV untersucht und verfolgt aktiv, wie sich das Weltraumrecht entwickeln wird und hat bereits ein eigenes strategisches ‚Legal Framework‘ für die Kommerzialisierung von Mond- und Weltraumressourcen entwickelt.